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Jedes Land hat seine Sitten und Gebräuche. Viele davon sind Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte alt. Wer sich auch nach der Hochzeit eine ruhige Ehe, voller Glück, Wohlstand und Erfolg wünscht sind hier einige Bräuche aufgelistet:
Serenade: in einigen Gegenden am vorigen Abend der Zeremonie organisiert der Bräutigam eine romantische Serenade unter dem Fenster der zukünftigen Braut. Er wird mit einem Musiker und Freunden begleitet.
Die Garderobe der Braut: Jede Braut soll am Hochzeitstag fünf bestimmte Dinge tragen, und zwar: Etwas Altes (z.B. ein Schmuckstück der Groβmutter). Das steht für das bisherige Leben der Braut vor der Ehe; etwas Neues (z.B. das BrautKleid). Das dient als Symbol für das beginnende Eheleben der Braut; etwas Geliehenes (z.B. ein Taschentuch einer glücklichen Person, oder einer Freundin). Das steht für die Freundschaft und soll der Ehe ebenfalls Glück bringen; etwas Blaues (z.B. ein Strumpfband). Das dient als symbol für Treue und Reinheit; etwas Geschenktes (z.B. eine Kette). Das dient als Symbol der Familienangehörigen und Freunden.
Die Kleidung der Braut: die traditionelle weiβe Kleidung reicht in das 19. Jahrhundert zurück. Sie symbolisiert die Reinheit, die Freude und die Vollkommenheit. Früher trugen die Bräute dunkle Kleidungen. Man hatte bei der Hochzeit meistens seine Sonntagsgraderobe an. Es war... und es ist noch üblich einen weiβen Schleier zu tragen. Früher stand er für Jungfräulichkeit und verdeckte das Gesicht der Braut bis ans Ende der Zeremonie.
Bouquet: das Bouquet ist das letzte Geschenck des Bräutigams für die Braut und schlieβt die Verlobungszeit.
Hochzeitsringe: Sie symbolisieren die Verbindung von zwei Menschen, welche sich lieben und sie stehen für deren Liebe und Treue. In einigen Gegenden wird der Hochzeitsring auch „Vera“ (=Treue) gennant. Der Hochzeitsring besiegelt das Versprechen des geschlossenen Bundes fürs Leben, welcher niemals gebrochen werden sollte. Normalerweise lässt man das Datum der Hochzeit und den Namen von der Braut (für den Brautigam) und von dem Bräutigam (für die Braut) drinnen gravieren. Bis vor recht kurzer Zeit kümmerte der Bräutigam sich um die Ringe, aber in neuer Zeit verbreitet sich der Brauch für die Trauzeuge, die Eheringe den Jungvermählten zuschenken. Der Ehering wurde bereits in der Zeit der Alten Ägypter am linken Ringfinger getragen, da die linke Hand näher am Herz liegt.
Reis-Werfen: Der Reis symbolisiert die Fruchtbarkeit. Man wirft den Reis der Braut und dem Bräutigam am Ende der Zeremonie, aus dem Standesamt oder der Kirche. Heute werfen die Gäste den Jungvermählten auch Blumenblätter.
Hochzeitsbonbons und Bonbonniere : In Italien ist es Tradition ein kleines Bündel mit fünf weiβen Hochzeitsmandeln zu einer Bonbonniere zusammenzustellen und eine kleine Karte mit den Namen der Jungvermählten und Datum der Hochzeit dranzuhängen. Am Ende der Feier verteilen die Brat und der Bräutigam jedem Gast diese kleine Bonbonniere als Erinnerungsgeschencke. Die fünf Hochzeitsmandeln (auf italienisch „confetti“) stehen für: Gesundheit, Fruchtbarkeit, Reichtum, Eheleben und Glück.
